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Wir sind ein zugelassener Bildungsträger nach AZWV und
vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) anerkannter
Sprachkursträger für Integrationskurse.
Alphabetisierung funktionaler Analphabeten
(gefördert durch den ESF)
Integrationskurs (gefördert durch das BAMF)
Aufbau und Themen des
Sprachkurses
Basis- und Aufbausprachkurs (gefördert durch das BAMF)
Orientierungskurs (gefördert durch das BAMF)
Abschluss und Zertifikat
Sprachniveaus
Alphabetisierung funktionaler Analphabeten

(ein Projekt für Zuwanderer)
KURSBEGINN: 16.04.2012
Anmeldung ab: 01.02.2012
Ansprechpartner: hier
1. Was ist funktionaler Analphabetismus?
Funktionaler Analphabetismus ist gegeben, wenn die
schriftsprachlichen Kompetenzen von Erwachsenen niedriger sind als
diejenigen, die minimal erforderlich sind und als selbstverständlich
vorausgesetzt werden, um den jeweiligen gesellschaftlichen
Anforderungen gerecht zu werden. Diese schriftsprachlichen
Kompetenzen werden als notwendig erachtet, um gesellschaftliche
Teilhabe und die Realisierung individueller Verwirklichungschancen
zu eröffnen.
(Quelle: Alphabund/Alphabetisierung)
2. Zielsetzung des Projektes
Das Projekt verfolgt drei Ziele:
• Verbesserung der Chancen zur gesellschaftlichen Teilhabe für
Benachteiligte.
• Die soziale Integrationsfähigkeit der Teilnehmenden soll durch
Autonomie fördernde und an Nachhaltigkeit orientierte
Unterrichtsmethoden gestärkt werden.
• Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit funktionaler Analphabeten,
verbesserte Eingliederung in das Erwerbsleben sowie verbesserte
soziale Integration
3. Zielgruppe/Zugangsvoraussetzungen
Personen ohne Wiederholungsmöglichkeit für einen
Integrationskurs/Alphabetisierungskurs des BAMF, weil sie den Kurs
entweder bereits wiederholt haben oder weil sie nicht nach § 5
Absatz 4 Integrationskursordnung zugelassen werden. Die fehlende
Wiederholungsmöglichkeit muss nachgewiesen werden (Nachweis, dass
der Teilnehmer bereits zu einer Wiederholung zugelassen wurde und
den Kurs besucht hat oder Ablehnung des BAMF für eine Wiederholung).
4. Förderung
Eine 100%ige Übernahme der Lehrgangsgebühren durch den Europäischen
Sozialfonds ist beantragt.
5. Unterricht
Die Maßnahme umfasst eine wöchentliche Unterrichtszahl von 20
Stunden und dauert ein Jahr. Die Wissensvermittlung erfolgt in
Kleingruppen in vertrauensvoller Atmosphäre und mit individueller
sozialpädagogischer Begleitung.
6. Lehrgangsinhalte
• Alphabetisierung und Grundbildung
• PC-Anwendungstraining
• Persönlichkeits- und Bewerbungstraining
• Praxistraining zur Alphabetisierung
7. Abschluss des Lehrgangs
Alle Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung des Community
of Practice e. V.
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oben
Integrationskurs
Die Integrationskurse
bestehen aus einem
Sprach- und einem
Orientierungskurs. Nach insgesamt 645 Stunden (in Spezialkursen
kann die Stundenzahl abweichen) endet er mit einem Sprachtest sowie
einem bundesweit einheitlichen Test zum Orientierungskurs.
Das Ziel: A l l e sollen das Sprachniveau
B1 des
Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) erreichen und einen
Einblick in die Rechtsordnung, die Kultur und die Geschichte
Deutschlands bekommen.
Aufbau und Themen des Sprachkurses
Im insgesamt 600 Stunden umfassenden Sprachkurs lernen die
Teilnehmer Deutsch. Er besteht aus einem Basis- und einem
Aufbausprachkurs mit je 300 Stunden. Diese wiederum setzen sich aus
je drei Modulen mit je 100 Stunden zusammen. In den speziellen
Integrationskursen können die Stundenzahlen variieren.
Im Sprachkurs werden wichtige Themen aus dem alltäglichen Leben
behandelt, zum Beispiel:
• Einkaufen und Wohnen
• Gesundheit
• Arbeit und Beruf
• Ausbildung und Erziehung von Kindern
• Freizeit und soziale Kontakte
• Medien und Mobilität
Die Teilnehmer lernen außerdem, wie sie Briefe und E-Mails auf
Deutsch verfassen, Formulare ausfüllen und sich um eine
Arbeitsstelle bewerben.
Zu Beginn der Maßnahme wird ein Einstufungstest durchgeführt. Die
Ergebnisse sollen helfen, die Teilnehmer in ein geeignetes Kursmodul
einzuordnen. Bei der Einstufung ist zu ermitteln, ob eventuell ein
spezieller Integrationskurs nach § 13 Integrationskursverordnung (IntV)
zu empfehlen ist.
Die Teilnehmer dürfen mit Zustimmung des Kursträgers Leistungsstufen
mit Beginn eines neuen Kursabschnittes wechseln, überspringen oder
wiederholen..
B a
s i s - u n d A u f b a u s p r a c h k u r
s
Der Aufbausprachkurs erweitert und vertieft die Themen des
Basissprachkurses. Nach Abschluss des Basis- und des
Aufbausprachkurses führt der C. o. P. e. V. jeweils einen Zwischentest
durch. Die Zwischentests sollen den Leistungsstand der Teilnehmer
überprüfen und sie auf den Abschlusstest des Integrationskurses
vorbereiten.
O r i e n t i e r u
n g s k u r s
An den Sprachkurs schließt sich ein grundsätzlich 45-stündiger
Orientierungskurs an. In seinem Rahmen beschäftigen Sie sich mit
deutscher Kultur, Geschichte und Rechtsordnung. Sie erfahren
Wissenswertes über das Leben in Deutschland, das demokratische
System und die Werte, die für uns von grundlegender Bedeutung sind.
Darüber hinaus lernt man regionale Gepflogenheiten sowie kulturelle
und historische Hintergründe kennen.
Abschluss und Zertifikat
Wenn Sie die Abschlussprüfung bestehen, erhalten Sie das "Zertifikat
Integrationskurs". Das ist eine international anerkannte
Sprachprüfung. Sie hilft Ihnen zum Beispiel bei der Arbeitssuche und
ist nützlich, wenn Sie eine Niederlassungserlaubnis haben möchten.
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Inhalte der
Sprachniveaus
Elementare Sprachverwendung
A1
Fähigkeit, vertraute, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze
zu verstehen und zu verwenden, die auf die Befriedigung direkter
Bedürfnisse zielen);
Fähigkeit, sich und andere vorzustellen, anderen Leuten Fragen zu
ihrer Person stellen und solcherlei Fragen zu beantworten);
Fähigkeit, sich auf einfache Art zu verständigen, wenn die
GesprächspartnerInnen langsam und deutlich sprechen und bereit sind
zu helfen)
A2
Fähigkeit, Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke zu verstehen, die
mit Bereichen von unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen
(Informationen zur Person, zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere
Umgebung);
Fähigkeit, sich in einfachen, routinemäßigen Situationen zu
verständigen, in denen es um einen einfachen und direkten Austausch
von Informationen oder um vertraute, geläufige Dinge geht);
Fähigkeit, mit einfachen Mitteln die eigene Herkunft und Ausbildung,
die direkte Umgebung und Dinge im Zusammenhang mit unmittelbaren
Bedürfnissen zu beschreiben)
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Selbstständige Sprachverwendung
B1
Fähigkeit, die Hauptpunkte zu verstehen, wenn klare Standardsprache
verwendet wird und es um vertraute Dinge aus Schule, Arbeit und
Freizeit etc. geht;
Fähigkeit, die meisten Situationen sprachlich zu bewältigen;
Fähigkeit, sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen
und persönliche Interessensgebiete zu äußern;
Fähigkeit, über Erfahrungen und Ereignisse zu berichten, Träume,
Hoffnungen und Ziele zu beschreiben und zu Plänen und Ansichten
kurze Begründungen oder Erklärungen zu geben
B2
Verständnis von Hauptinhalten komplexer Texte zu komplexen und
abstrakten Themen; im eigenen Fachgebiet, Verständnis von
Fachdiskussionen;
Fähigkeit, sich spontan und fließend zu verständigen, so dass ein
Gespräch mit Muttersprachlern auf beiden Seiten ohne größere
Anstrengungen gut möglich ist;
Fähigkeit, sich zu breitem Themenspektrum klar und detailliert zu
äußern, Standpunkte und Fragen zu aktuellen Fragen zu erläutern +
Vor- und Nachteile zu verschiedenen Möglichkeiten anzugeben
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Kompetente Sprachverwendung
C1
Verständnis anspruchsvoller, längerer Texte, Erfassung impliziter
Bedeutungen;
Fähigkeit, sich spontan und fließend auszudrücken, ohne öfter
deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen;
wirksamer und flexibler Gebrauch der Sprache in Beruf und Alltag;
Fähigkeit, sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen
Sachverhalten zu äußern und dabei verschiedene Mittel der
Textverknüpfung angemessen zu verwenden
C2
müheloses Verständnis gesprochener und geschriebener Sprache;
Fähigkeit zum Zusammenfassen von Informationen aus schriftlichen und
mündlichen Quellen + Fähigkeit Begründungen und Erklärungen in
zusammenhängender Darstellung wiederzugeben;
Fähigkeit, sich spontan, sehr flüssig und genau auszudrücken;
in komplexen Sachverhalten können feinere Nuancen deutlich gemacht
werden
Ihr
Ansprechpartner: Herr Olaf Hennig Tel./AB: 0341
98994739
Funk: 0176 62679362 Fax: 0341 98994770 E-Mail:
o.hennig(at)cop-ev.de
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